▶ Video-Serie: Packen für die Kajak-Reise in Skandinaviens Schären: Teil 1: Material

Packen für eine Woche auf dem Seekajak: Teil 1: Material

In dieser kleinen Serie zeigen wir, wie man für eine Woche auf dem Seekajak packt, welche Ausrüstung mitsollte und wie man das ganze bootstauglich unterbringt:

  1. Teil: Ausrüstung: Material und Technik für die Seekajak-Tour
  2. Teil: Bekleidung: von den Schuhen bis zum Hut: geeigente Kleidung für die Seekajak-Tour

Thomas macht sich auf den Weg nach Schweden und Finnland. Genauer in die dortigen Schären, eine Gegend mit 5000 Inseln. Ein Traun. Er und seine Gruppe haben Ausrüstung und Nahrungsmittel für diese Zeit dabei. Sie ziehen von Insel zu Insel, nomadisch, wild und frei. Doch bevor es soweit ist, gilt es zu packen: die richtige Ausrüstung wählen, Kleider sortieren und dann alles in den Rucksack. Ah, nee, Moment. Das ist hier ja ganz anders: 

Leben aus dem Seekajak

Ein Seekajak ist zwar laaaang. Und man hat definitv mehr Platz als im Rucksack. Von daher könnte man im Vergelich zu einem Trecking von einer Komfort- oder gar einer Luxusreise reden. Aber der Platz für die Ausrüstung ist trotzdem beschränkt. Neben dem persönlichen Equipment müssen Trinkwasser, Nahrungsmittel und Gruppenmaterial auf dem Boot untergebracht werden. 

Hinzukommt, dass der Zugang zur im Seekajak verstauten Ausrüstung auf schwierig ist. Er gleicht der Herausforderung bei einem Ruckscack mit Top-Ladung und hat doch seinen eigenen Reiz: Man kommt an die Sachen nur durch die Luken ran. Wenn etwas ganz vorne oder ganz hinten im Boot liegt heisst das: erstmal alles was davor liegt auspacken, den gesuchten Gegenstand ausladen und alles andere wieder zurück ins Boot. Es ist also gut zu wissen, was man wo und wann braucht sowie wo man es eingepackt hat.

Der eine oder die andere denkt jetzt sicher, das kann ja nicht so schwierig sein. Aber dann waren dieser eine oder diese andere noch nie mit einer Gruppe mit 16 Booten unterwegs und hat darin nach den Birnen für den Nachtisch gesucht. 

Material für den Inseltrip

Inselhopping klingt nach einem entspannten Urlaub. Sowie eine Schlauchboottour. Mit Boot und Badehose ist man dabei. Entspannt ist es definitiv (meistens). Etwas mehr als die Badehose braucht es dennoch. Obwohl es keine Bergtour ist, sind einige spezifische Ausrüstungsgegenstände empfehlensert (z. B. Taucherbrille) bis sehr empfehlenswert (z. B. Moskitonetz, in Kastenform). Doch dazu mehr im Video. 

Für diejenigen, die des Schweizerdeutschen nicht mächtig sind, hier einige Fachausdrücke aus dem Video (Schweizerdeutsch > Deutsch):

  • Bluddi: Zeug
  • Chabbis: Blödsinn
  • Nessecaire: Kulturbeutel
  • Schaffä: arbeiten

 

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